Beerdigung

Kontakt: Pfarreisekretariat 026 494 11 09 oder Notfallhandy: 079 778 31 74


Wenn ein Mensch stirbt ...

«Die Strasse des Lebens ist keine Sackgasse. Der Tod führt nicht ins Leere, sondern hinein in die Weite und Tiefe des Lebens mit Gott, in eine ungeahnte und unaussprechliche Fülle des Lebens.»

(Bischofsvikar Paul Fasel, der bei einem Lawinenunglück ums Leben kam.)

Ein Mensch steht kurz vor dem Sterben

Die Angehörigen zusammenrufen, um Abschied zu nehmen.
Den Priester rufen für die Spendung der Krankensalbung und evtl. Kommunion.

Eine Person ist heimgegangen – was ist zu tun?

A) Der Tod ist zuhause eingetreten

Den Arzt rufen: er wird den Todesschein ausstellen.
Den Priester rufen (als Beistand für die Hinterbliebenen und zur Organisation des Trauergebetes, der Begräbnisfeier, des Dreissigsten usw.)
Den «Letzten Willen» beachten: Bestimmungen des Verstorbenen über Ort und Art der Bestattung (Gebet für den Verstorbenen, Gestaltung der Begräbnisfeier, Grablegung oder Kremation, Grabstein, Leichenmahl);

Enthält evtl. Angaben über den Hinterlegungsort der amtlichen Papiere: des Testamentes und des Testamentvollstreckers. Ein Bestattungsinstitut benachrichtigen: Auf Wunsch kleiden sie den Verstorbenen und bahren ihn auf. Sofern Sie es ausdrücklich verlangen, erledigen sie die Formalitäten am Sterbeort, helfen beim Abfassen der Todesanzeigen und der Leidzirkulare, beraten Sie bei der Wahl des Sarges oder der Urne, des Grabkreuzes und der Trauergebinde. Evtl. bestellen sie in Ihrem Auftrag auch Danksagungskarten.

B) Der Tod ist in einem Spital/einem Heim eingetreten

Das Familienbüchlein abgeben
Der Totenschein wird vom betreffenden Arzt ausgestellt.
Den Priester rufen
Den «Letzten Willen» beachten
Ein Bestattungsinstitut benachrichtigen.

C) Bei Tod infolge Unfall

Die Polizei rufen (Dies gilt nicht nur für Verkehrsunfälle, sondern immer dann, wenn die Todesursache ein Unfall ist.) Die Polizei benachrichtigt den Arzt, wenn nötig den Oberamtmann, die Gerichtsbehörde, die Sicherheitspolizei.
Den Priester rufen
Den «Letzten Willen» beachten
Ein Bestattungsinstitut benachrichtigen.

Meldung an das Pfarramt

Aufbahrungsort bestimmen (heute meistens in der Totenkapelle)
Trauergebet: Ort, Datum und Zeit des gemeinsamen Gebetes absprechen; meistens am Vorabend der Beerdigung um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche.
Beerdigungsgottesdienst und Bestattung: Ort, Datum und Zeit des Beerdigungsgottesdienstes (normalerweise um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche) und der Bestattung absprechen (bei Kremation/Urnen oftmals um 16.30 Uhr vor dem Gottesdienst des Dreissigsten)

Gestaltung: Die Abfassung des Lebenslaufes und die Gestaltung des Beerdigungsgottesdienstes besprechen.
Dreissigster: Ort, Zeit und Datum festlegen (normalerweise in einem Vorabendgottesdienst um 17.00 Uhr)
Man beachte auch den sinnvollen Brauch der jährlichen Gedenkmesse und der Stiftmesse.

Die Gemeinde ist für das Bestattungswesen zuständig

Sofern Sie nicht ein Bestattungsinstitut damit beauftragt haben, gilt es Folgendes zu unternehmen:
Der Tod wird durch Familienangehörige oder nahe Verwandte dem Zivilstandsamt oder dem zuständigen Gemeinderat gemeldet.

Den Todesschein abgeben (in der Regel wird er durch den Arzt direkt zugestellt).
Das Familienbüchlein, die Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung mitbringen.
Es sind folgende Fragen abzuklären: Datum, Ort und Zeit der Bestattung (Friedhof). In verschiedenen Gemeinden kann gewählt werden zwischen Einzel-, Doppel- oder Familiengrab, Urnengrab oder Urnennische und Gemeinschaftsgrab.

Weiter zu benachrichtigen

Die nächsten Angehörigen durch Telefon oder Telegramm benachrichtigen.
Nicht vergessen zu benachrichtigen: Arbeitgeber, Verwandte, Vereinsvorstände, Freunde, das Friedensgericht, die Versicherungen, bei AHV-Bezügern die AHV-Kasse informieren.

Todesanzeigen

Ort, Daten und Zeiten unbedingt vor dem Druckauftrag mit dem Pfarramt und mit der Gemeinde absprechen.

Todesanzeigen können in lokalen, regionalen und überregionalen Zeitungen aufgegeben werden.
Der Text soll in zweifacher Ausführung abgegeben werden. Vergessen Sie nicht das Format und die Grösse zu bestimmen.

Leidzirkulare

Die benötigten Briefumschläge sofort verlangen, damit sie unverzüglich adressiert werden können.
Den Text in zweifacher Ausführung abgeben.
Die Korrektur und das Gut zum Druck nicht vergessen.

Das gemeinsame Mahl

Es ist ein sinnvoller Brauch, nächste Verwandte, Gäste von weither und Delegationen zu einem Umtrunk einzuladen.
Räumlichkeiten in einem Gasthaus reservieren und ungefähre Anzahl der Trauergäste angeben.

Bekenntnisverschiedene Familie

Den Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde oder beziehungsweise der in diesem Fall betroffenen kirchlichen Gemeinschaft informieren.

Danksagungskarten

Die Briefumschläge zum Adressieren verlangen.
Karten ungefähr eine Woche vor dem Dreissigsten versenden.
Nicht vergessen, das Personal unserer Spitäler und Heime dankend zu erwähnen.